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20.10.2017, 01:22



Kontrollzentrum
Profil von: Moravec Alle Bilder von Moravec anzeigen
Vorname: Dietrich
Name: Moravec
Emailadresse: Dietrich.Moravec at gmx.net
Homepage: http://www.dietermoravec.de
Land: Germany
Registriert seit: 26.05.2008
Zuletzt aktiv: 26.12.2010 09:31
Kommentare 0


Vita:
Fotorealistische Malerei in Acryl und Öl

Pop Art in Acryl auf Leinwand


1950 geboren in Günzburg/Donau

1971 Abitur in Günzburg

1972-1974 Geographiestudium in München, später tätig als selbständiger Kaufmann, als Techn. Zeichner in einem Architekturbüro und z. Zt. als Kunsterzieher.

Seit Anfang der 70er Jahre als Autodidakt eingehende Beschäftigung mit Malerei und
altmeisterlichen Maltechniken.

1986-1990 intensive Auseinandersetzung mit Radierung und anderen Drucktechniken

seit 1990 Acryl- und Ölmalerei in fotorealistischer Malweise.

Ab 2003 Entwicklung eines neuen Stils, angelehnt an die Pop Art.

Einzel- und Gruppenausstellungen in Günzburg, Friedberg, Marktoberdorf, München, Bad Wörishofen, Memmingen, Senden,
Reha-Klinik Burgau,
Kunstverein OFF ART Günzburg
"Kunst im Kühlhaus", Baumschule Haage, Leipheim
Schloßhotel Vellberg
Galerie Waimer (Günzburg)
Schloß Burgau (Steiermark)
Innsbruck (Tirol)
Lannion (Bretagne)
Galerie am Brunnental (Lauingen)
Galerie Rumor, Sommerhausen
Galerie Hagen (Offenburg),
Galerie Moderne (Bad Zwischenahn)

Maltechnisches:


Die erste Reaktion der meisten Besucher, die meine Bilder zum ersten Mal sehen, ist fast immer: " Das sieht ja fast aus wie ein Foto!"

Das ist natürlich kein Zufall, denn ich male meine Bilder nach Fotos. Die meisten habe ich selbst aufgenommen, manche entnehme ich auch Zeitschriften und Büchern, wenn sie meinen Intentionen entsprechen. Ich benutze meine Kamera als Skizzenblock, um meine Motive einzufangen. Manche finde ich durch Zufall, manchmal habe ich auch schon eine ungefähre Vorstellung, wie das Bild aussehen soll, und suche mir das geeignete Motiv dazu.

Warum macht sich jemand die Mühe, ein Foto, das im Bruchteil einer Sekunde aufgenommen wurde, in mühsamer wochen- und manchmal monatelanger Arbeit zu vergrößern? Nun, das Foto repräsentiert eine bestimmte Art von Realität, die mich fasziniert. Wohlgemerkt, eine Fotografie kommt der Realität nicht näher als irgendeine andere Form der bildlichen Darstellung, sie ist immer so subjektiv wie der Blick Desjenigen, der durch den Sucher blickt.

Aber nur die Fotografie enthält Informationen in der Dichte, die ich für meine Malerei brauche. Ich bin detailversessen, ich gebe es zu, aber ich glaube, dass ich nur diese Detailtreue meine Botschaft überzeugend gestalten kann.

Wenn ich beginne, ein Bild zu malen, sind für mich zwar manche bildtechnischen Probleme wie Komposition, Zeichnung und Bildausschnitt bereits gelöst, dafür entstehen eine Reihe ganz neuer Probleme.

Ich muss z.B. eine ganze Menge Phantasie aufwenden für die maltechnischen Mittel zur Darstellung des Motivs. Beinahe jedes Foto verlangt eien andere Vorgehensweise, eine modifizierte Technik. Jeder Quadratzentimeter verlangt Entscheidungen, Experimente, Erfahrung. Das Foto ist lediglich eine verdichtete Sammlung von Iformationen, die ich während des Malvorgangs abrufe. Diese Informationen übernehme ich auch nicht sklavisch, sondern ändere überall da, wo es mir notwendig erscheint.

Ich untermale zunächst mit Acrylfarben in einer Art Grisaillle (Grauton-Malerei) und übermale dann mit Ölfarben in mehreren lasierenden, halbdeckenden bis deckenden Schichten. Diese langwierige und mühsame Vorgehensweise erfordert große Geduld und Disziplin, aber sie lässt auch Zeit zum Nachdenken. So entsteht aus einer kleinen, bewusst nicht besonders anspruchsvollen Fotografie eine völlig neue, stark verdichtete Realität - eben meine persönliche, subjektive Sicht der Dinge.

Philosophisches:


Unsere schnelllebige, reizüberflutete Welt lässt uns kaum noch Zeit, unsere Umwelt wirklich bewusst wahr zu nehmen. Wenn wir uns im Auto oder Zug oder im Flugzeug fortbewegen, wie viele von all den vorbei fliegenden Eindrücken können wir wohl noch in unser Bewusstsein aufnehmen? Nicht viele, vermutlich, weil unser Gehirn bei dieser Reizüberflutung wohl "den Geist aufgeben" würde.

Unsere Sinne schneiden im Vergleich zu denen anderer Lebewesen ohnehin nicht gut ab, und nach einigen tausend Jahren Zivilisation sind sie noch mehr abgestumpft. Wir sind - im wahrsten Sinn des Wortes - stumpf-sinnig und schwach-sinnig geworden.

Der Fortschrittsglaube unserer Zivilsation ist ungebrochen: den Wissenschaftlern wird zu gegebener Zeit schon das Richtige einfallen. Dabei geht die Vergeudung und Vernichtung unserer Umwelt munter weiter, als hätten wir eine zweite Erde in Reserve. Wir sind der ständigen Horrormeldungen müde und surfen lieber auf den Sexseiten im Internet.

Ich will niemanden mit der moralischen Keule erschlagen, ich kann nur versuchen, möglichst vielen Betrachtern meiner Bilder meine Sehweise näher zu bringen. Meine Bildmotive sind nicht spektakulär, sie sind alle meiner nächsten Umgebung entnommen. Jeder, der sich die Mühe macht, einmal näher hin zu schauen, kann sie selbst entdecken. Vielleicht müssen wir die Dinge in starker Vergrößerung sehen, um sie wrklich wahrnehmen zu können.

In jedem Lebewesen, in jeder Pflanze, ja sogar in jedem Kieselstein stecken so viel Schönheit und Lebenskraft, dass man nur immer wieder darüber staunen kann. Mir stockt jedenfalls immer mal wieder der Atem, wenn ich durch den Sucher meiner Kamera blicke. Vielleicht geht es dem einen oder Betrachter meiner Bilder ja ebenso, dann bin ich schon zufrieden.

Nehmen wir uns selbst nicht ganz so wichtig, halten wir ab und zu ein wenig inne, mit angehaltenem Atem und offenen Sinnen, wir werden dabei sehr viel über uns selbst und über unsere Welt erfahren.

Gefunden: 16 Bild(er) auf 1 Seite(n). Angezeigt: Bild 1 bis 16.
Blick in die Zukunft (2008)
Blick in die Zukunft (2008)
(Moravec)
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Akt mit Tuch
Akt mit Tuch
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Blue Pelican
Blue Pelican
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Brustbild
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Der Beobachter
Der Beobachter
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Gestreckter Torso
Gestreckter Torso
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Hypnotic
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Kyrenevenus
Kyrenevenus
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Laokoon
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Mann mit Helm
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Mädchenporträt
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Skepsis
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Staunen
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Surprise
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Ungezähmt
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Akt auf Fell
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